Taxifahrten

Möchte man ohne eigenes Fahrzeug mobil bleiben oder auch im Urlaub ohne Mietwagen auskommen können, steht eine Personenbeförderung im komfortablen Taxi zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass die meisten Taxifahrer und Fuhrparks in Deutschland auch Kurierfahrten, Krankenfahrten, den Transfer vom Hotel zum Flughafen und einen europaweiten Transport anbieten und zudem auch bereit sind, auf individuelle Wünsche einzugehen und die passende Lösung zu liefern.

Krankenfahrten: Einige Taxi-Unternehmen stellen für ihre Kunden den Antrag zur Übernahme der Fahrtkosten mit dem Taxi und führen alle Krankenfahrten beziehungsweise eine sitzende Beförderung ohne medizinische Betreuung zu ambulanten und stationären Krankenhausaufenthalten durch.

Kurierfahrten: Kurierfahrer bringen Eilgut zuverlässig und termingerecht zum angegebenen Bestimmungsort, oftmals auch europaweit. Die Fahrer sind jederzeit direkt per Mobiltelefon zu erreichen, wodurch auch eine plötzliche Umdisponierung möglich bleibt.

Flughafentransfer: Der Flughafentransfer von der Haustür zum Airport gehört heute ebenfalls zum Service. So startet man entspannt seinen Urlaub oder Geschäftsreise.

Vorsicht vor Schwarzfahrern

Immer öfter werden von der Polizei Fälle beanstandet, in denen gewerbliche Chauffeure ohne Konzession am Flughafen Kunden erwarten. Die nichtsahnenden Kunden haben zumeist die illegalen Fahrer, als preiswerten Flugtransfer, schon mit dem Flug gebucht.

So trifft man auf die Schwarzfahrer im Ankunftsterminal, wie sie Schilder hochhalten, auf denen das Reisebüro oder der Familienname steht. Bei genauem Nachfragen musste die Polizei feststellen, dass einige Fahrer keinen Personenbeförderungsschein oder gar einen Führerschein besaßen. In den Fahrzeugen waren keine Kindersitze oder Anschnallgurte vorhanden. Die dokumentierten Fälle zeigten, dass die illegalen Fahrer ihre Fahrzeuge in Eigenregie in Beige lackiert hatten, um so den Kunden zu täuschen. Daher sollte man darauf achten, ob auf dem Wagen ein Taxizeichen angebracht ist und am Armaturenbrett gut sichtbar der Taxameter und ein Funk-Display montiert sind. Die schwarzen Fahrer gefährden die Sicherheit der Kunden, denn sollte es zu einem Verkehrsunfall kommen, ist man nicht versichert. Taxifahrer mit Konzession müssen nämlich regelmäßig zum Sehtest, zudem müssen sie ihr Auto versichern, Konzessions- und Prüfungsgebühren zahlen und der Wagen muss jährlich zum TÜV.

Darüber hinaus sind Schwarzfahrer nicht nur geschäftsschädigend für die ordentlichen Taxifahrer und Taxi-Unternehmen, sondern man weiß schließlich auch nicht, welche Absichten die Leute hegen und, ob es ums schwarz verdiente Geld geht, oder man eventuell Opfer eines Raubes wird.

Also, lieber auf ein richtiges Taxi warten, als am Ende sein Leben zu riskieren und dazu auch noch bei dem Fahrpreis übers Ohr gehauen zu werden.

Mit dem Taxi im Ausland unterwegs

Ist man zum Beispiel in Rom unterwegs, kann sich die Fahrt mit einem Taxi zu einem kostspieligen Fiasko entpuppen. Erstens kann es sein, dass, obwohl sich der Taxistand in der Nähe befindet, man trotzdem mit langen Wartezeiten rechnen, und dazu auch noch eine satte Summe für die Anfahrtszeit bezahlen muss. Kennt man sich in der Stadt nicht aus, wird man als Nicht-Italiener gern an der Nase herumgeführt beziehungsweise mit dem Fahrzeug auf „Umwegen“ zum Zielort kutschiert.

Auch hier trifft man insbesondere am Flughafen an illegale Taxifahrer, die mit niedrigen Preisen werben. Doch Achtung, so mancher Tourist musste schließlich unverschämt hohe Fahrtgebühren leisten, oder er wurde vorher auf dem Weg ins Hotel gar ausgeraubt. Daher sollte man auch hier auf die regulären Taxen setzen, die seit einiger Zeit Fahrten zu Festpreisen anbieten, und man so eigentlich nicht mehr befürchten muss, betrogen zu werden.